Feuerwehrschlauch-Upcycling schont die Umwelt und schafft stylische Produkte

Über Feuerwehrschläuche machen sich höchstens Feuerwehrmänner Gedanken – oder die beiden Brüder Martin und Robert Klüsener aus Köln, denen es aber vor allem um ausgemusterte Schläuche geht, die vor der Gründung ihres Labels im Müll gelandet sind. Seit 2005 verlängert das Upcycling-Label Feuerwear allerdings deren Lebenszyklus und fertigt Taschen und Accessoires aus dem außergewöhnlichen Material. Alleine im Jahr 2013 wurden an die 25 Tonnen verarbeitet womit die die Menge des jährlich anfallenden umweltbelastenden Müll deutlich reduziert werden konnte.

Ausgemusterte Feuerwehrschläuche für Feuerwear Produkte
Foto: Feuerwear

Der Weg bis zum heutigen Erfolg war allerdings weit: Angefangen hat Martin Klüsener schon während des Studiums zum Bekleidungstechniker in einer kleinen privaten Taschenschmiede, in der die ersten Prototypen entstanden. Heute ist das umfangreiche Sortiment des Unternehmens Feuerwear in über 300 Einzelhandelsgeschäften erhältlich, wobei Feuerwehrschläuche als Rohstoff sowohl für die Natur wie auch die Käufer einige Vorteile bieten. „Das Material ist äußerst robust und dadurch schwer abzubauen, da wäre es in zweierlei Hinsicht schade ums Wegwerfen. Indem wir die Schläuche auftrennen, schonend reinigen und wiederverwerten, reduzieren wir die stetig wachsenden Müllberge und können unseren Kunden im selben Zug individuelle Produkte liefern, die jahrelang halten“, begründet Martin Klüsener seine Motivation. Mittlerweile ist das Label bekannt und das Material Feuerwehrschlauch auch in der Welt der Mode etabliert.

Die Produkte von Feuerwear sind dabei übrigens nicht nur alle ein Unikat, sondern sie kommen auch in Zusammenhang mit dem Thema Tierschutz an: Mit dem Vegan Fashion Award für die Tasche Walter zeigte die Tierschutzorganisation PETA 2013 ihre Anerkennung für die Idee hinter Feuerwear, die ausgemusterte Schläuche anstelle von Tierhäuten für Taschen, Gürtel, Geldbörsen oder Smartphonehüllen verwendet. „Das freut uns natürlich“, sagt Robert Klüsener, einer der beiden Geschäftsführer von Feuerwear. „Sowohl Produktion als auch Konsum unserer Produkte sollen keinen negativen Einfluss auf unsere Umwelt, inklusive der Tierwelt haben.“

Den eigenen Rekord an „gerettetem Feuerwehrschlauch“ möchte Feuerwear in Hinblick auf das 10-Jährige Bestehen 2015 noch übertreffen. Dem Ziel werden sie mit den geplanten Neuvorstellungen für dieses Jahr sicher ein Stückchen näher kommen.

Weitere Informationen und Online-Shop unter www.feuerwear.de

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